13 Ortsgruppen in Westfalen-Lippe haben für gemeinnützige
Zwecke geschuftet
Die etwa 500
ehrenamtlich aktiven Landjugendlichen in Westfalen-Lippe hatten sich auf die
Aktion eingelassen, ohne vorher zu wissen, was sie genau erwartet. Denn die WLL
hatte in den Gemeinden sogenannte „Agenten“ damit beauftragt, in Absprache mit
der Kommune gemeinnützige Aufgaben für die Landjugendlichen auszutüfteln, ohne
diese in die Planungen einzuweihen. Erst beim Startschuss der Aktion, am
vergangenen Freitag um punkt 18 Uhr, haben sie erfahren, welchen Auftrag sie am
Wochenende erfüllen sollen.
„Wir haben der Öffentlichkeit und unseren
Heimatgemeinden gezeigt, wie viel die Landjugend schaffen kann! In nur zwei
Tagen haben wir so Einiges erledigt, das lange auf sich warten lassen hat“, ist
die erste Vorsitzende der WLL, Kirsten Meis, überzeugt. „Als wir während der
Aktion die Landjugendlichen in ihren Heimatgemeinden besucht haben, konnten wir
viel von der Euphorie aufschnappen, die alle während des gemeinsamen Schuftens
erfasst hat!“, erinnert sich die WLL-Vorsitzende ans Wochenende. „Ganz
besonders war dabei, dass die Landjugend hier in Westfalen-Lippe nur ein
kleiner Teil einer deutschlandweiten Aktion war.“Unter dem gemeinsamen
Motto Wir fürs Land fanden am
Wochenende nämlich in ganz Deutschland Aktionen statt. So haben alle
Landesverbände das 60-jährige Jubiläum des Bundes der Deutschen Landjugend
gefeiert. "Zur Eröffnung in Berlin kam sogar der Schirmherr Bundespräsident Horst Köhler höchstpersönlich,
um viel Erfolg zu wünschen!“, berichtet Meis fröhlich. Insgesamt waren etwa 25.000 Jugendliche aus 1.000 Ortsgruppen an der bundesweiten Aktion beteiligt, um sich für ländliche Regionen in ganz Deutschland stark zu machen.











